Nicht etwa mit dem Kamel…


Nicht etwa mit dem Kamel...

Mein Lieblings-Bild…man sieht es vielleicht an mienem Gesichtsausdruck. Grundsätzlich reagiere ich schon mal allergisch auf Massen-Touristen-Zentren und noch mehr auf Touristen Nepp. Doch Dank meiner besseren Hälfte liessen wir uns von dem Kameltreiber (nachdem er das war, darf man ihn doch auch so nennen, oder??) zu sich locken, obwohl ich eigentlich einen grossen Bogen schlagen wollte.

Angefangen hat es dann damit, dass wir uns “nur” zu dem in die Knie gegangenen Kamel begeben sollten um uns ablichten zu lassen. Schon dazu war ich nur schwer zu überreden. Doch damit nicht genug, wir sollten uns “nur” auf das in die Knie gegangene Kamel setzen…nach langem hin und her und Zureden von allen Seiten, liess ich auch das über mich ergehen…und schwuppp…liess der Kameltreiber das Wüstenschiff auf die Beine schaukeln und fing an etwas von einer Tour zu erzählen und was er uns jetzt alles zeigen würde…

…und damit platzte mir der Kragen. Nachdem der gute Mann tatsächlich meine Einwände noch zwei- dreimal überging, machte ich ihm eindringlich klar, dass wenn ich von dem Vieh runter springen müsse, wär Polen mal so richtig offen…

…daraufhin liess er sein Kamel wieder in die Knie gehen und uns wieder zurück auf festen Boden. Obwohl ich aufgrund des Verhaltens stinksauer war und daraus auch überhaupt kein Geheimnis machte, war ich wohl nicht einschüchternd genug. Denn kaum abgestiegen von dem Kamel, wagte der Knilch doch auch noch, Geld für die ungewollt zurückgelegten 15 Meter zu verlangen. Nachdem ich von Anfang an schon gleich gar nix überhaupt wollte, dachte ich schon, ich müsse den Menschen jetzt quer frühstücken…der hat meine Gedanken wohl erahnt und nach einigem Schimpfen auch von seiner Forderung Abstand genommen. Mal wieder einen guten Eindruck als deutscher Tourist im Ausland hinterlassen… ;o) …und auch wieder bestätigt worden, Pauschal Urlaub zu meiden.

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